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Die Tiefenpsychologie lenkt die Aufmerksamkeit auf die unbewußten seelischen Vorgänge. Sie geht davon aus, dass das Ich nur einen kleinen Teil des Selbst ausmacht und dass das Unbewußte einen weitaus größeren und reicheren Anteil der Persönlichkeit bildet. „Das Ich ist nicht Herr im eigenen Hause“, heißt es in der Psychologie und wir können froh über diesen Aspekt sein, denn auf diesem Wege können wir alte Herrschaftsstrukturen und Gewaltmuster erkennen und verändern.

Interdisziplinäres Arbeiten bedeutet, ein Thema fächerübergreifend aus unterschiedlichen Perspektiven zu bearbeiten. In meiner therapeutischen Arbeit beziehe ich immer auch die gesellschaftlichen Bedingungen, in denen wir uns befinden, mit ein. Spirituelle Aspekte und philosophische Fragestellungen spielen ebenso eine Rolle wie Literatur und Ökologie. Der Aufbau einer stabilen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Therapeutin und Klienten ist für den Heilungserfolg von grundlegender Bedeutung.

In meiner Praxis arbeite ich mit der

Klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Carl Rogers. Dabei wird Wert gelegt auf verstehendes Zuhören und auf das grundlegende menschliche Bedürfnis, zu wachsen und sich frei zu entfalten.

Die katathym-imaginative Psychotherapie (KIP) nach Hanscarl Leuner bezieht sich auf die Bilder der Seelenlandschaft. In einer entspannten Atmosphäre entwickelt der Klient/die Klientin innere Bilder und Vorstellungen, die zur Lösung von Konflikten und besonders auch zur Lösung von psychosomatischen Erkrankungen beitragen.

Die Traumanalyse hilft uns, die Botschaften unserer Seele/unseres Unbewußten zu entschlüsseln. In den Traumbildern steht oft ein Lösungsweg beschrieben für die Aufgaben und Probleme, die wir hier und jetzt mit uns herumtragen.

Mit der Poesie- und Bibliotherapie kann die Heilkraft der Sprache zur Wirkung kommen. Die Sprache ist das Verbindende zwischen den Menschen und trägt doch oft zu Missverständnissen bei. Zu dieser Therapieform gehören das Finden und Lesen der „richtigen Bücher zur richtigen Zeit“ ebenso wie das Schreiben und Gestalten eigener Texte. Zu Wort kommen, zur eigenen Sprache finden, bedeutet, zur Welt kommen. Indem wir ein feines Gehör für die vielschichtigen Klänge der Sprache entwickeln, lernen wir einen achtsameren Umgang mit unserer Welt.

 

 “Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwas Schönes bauen." Erich Kästner

Im Widerspiel des Möglichen mit dem Unmöglichen
erweitern wir unsere Möglichkeiten (I.Bachmann)